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Achimenes        
 

Geschichte und Herkunft:

Die Heimat der Achimenes (Schiefteller) liegt zwischen dem nördlichen Mexiko und Brasilien bis Nordargentinien sowie in Jamaika. Dort wachsen die auf humusreichen Steilhängen und in Felsspalten. Bereits 1778 sind die ersten Exemplare nach Europa eingeführt worden. Um 1850 sind schon etliche Artkreuzungen durchgeführt worden.

 

Botanik:

Zur Gattung Achimenes gehören etwa 50 Arten, meist aufrecht wachsende behaarte Kräuter. Die Stängel verzweigen selten, die Blätter sind gegenständig und gestielt. Die achselständigen Blüten bestehen aus fünf zusammengewachsenen Blütenblättern mit langer Kronröhre und schief abstehendem Kronsaum. Unterirdisch wachsen kleine beschuppte Ausläufer, die Rhizome.

 

Pflegetipps:

Achimenes sind in einer großen Vielfalt von Blütenfarben erhältlich, im Handel aber nur selten anzutreffen. Sie zeichnen sich durch eine für Sommertopfpflanzen lange Blühdauer von sechs bis acht Wochen sowie eine hohe Lichtverträglichkeit aus. Die Pflanzen stehen am besten an einem hellen, aber nicht sonnigen Fenster bei 15 bis 20 °C. Direkte Sonneneinstrahlung führt zum Ausbleichen der Blätter. Einige Sorten eignen sich im Sommer auch für geschützte Balkone oder Terrassen.

 

 

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Stand: 08. November 2007