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Smithiantha 'Sunset' (Neuheit 2008)
Die Tempelglocke hat
gefleckte, weiche Blätter. Die leuchtenden Blüten sehen aus wie zierliche
Fingerhüte. Eine wunderschöne Zimmerpflanze, benannt nach Blumensammlerin
Mathilde Smith.
Die Tempelglocke ist ursprünglich in den
tropischen Hochebenen Mexikos und Brasiliens zu Hause. Sie ist eine mehrjährige
Pflanze mit geraden Blütenstängeln. Die fast runden Blätter sind etwa 15 cm lang
und sitzen an langen Blattschäften. Die Blätter sind ein wenig gewölbt und haben
entlang der Adern eine schwarzbraune oder purpurrote Zeichnung. Die Blüten
bilden traubenähnliche Stände. Die glockenförmigen Einzelblüten sind außen
rot-orange, innen gelb mit roten Punkten. Sie hängen herunter.
Auch wenn sie nicht blüht, ist die Tempelglocke
attraktiv. Aber die Blattschäfte sind empfindlich und brechen beim Transport
leicht. Beim Auspflanzen sollte man daran denken, dass es sich um ein
Waldgewächs handelt, das keine direkte Sonne verträgt.
Die Tempelglocke blüht unermüdlich von Juli bis
September. Dann geht die Pflanze in eine Ruhephase über: Blüten und Blätter
welken, aber die Pflanze stirbt nicht. Es besteht also kein Grund, sie
fortzuwerfen. Sie kann wieder neue Blüten tragen.
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Deutscher Name: |
Tempelglocke |
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Herkunft: |
tropische Hochebenen
in Mexiko und Brasilien. |
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Verwendung: |
edle, ausdauernd
blühende Zimmerpflanze. Mehrjährig. Durch das interessante, samtartige Blatt
ist Smithiantha auch während der Blühpausen interessant. |
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Blühzeit:
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Sommer und Herbst |
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Standort:
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Die Tempelglocke ist ein
Waldgewächs. Sie mag Licht, aber keine direkte Sonne. Am hellen Fenster im
Halbschatten fühlt sie sich am wohlsten. 20 bis 25 Grad Celsius im Sommer
und 12 Grad für den Wurzelstamm im Winter sind ideal. |
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Pflege:
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Die
Tempelglocke ist recht temperaturempfindlich. Weniger als 20 Grad mag sie
nicht, dafür aber hohe Luftfeuchtigkeit. Die erreichen Sie, wenn Sie die
Umgebung der Pflanze mehrmals täglich leicht ansprühen. Der Topf kann auch
auf feuchtem Kies, auf Leca-Kugeln oder auf einem umgedrehten Teller in
einer Schüssel mit Wasser stehen. So bekommt die Tempelglocke Feuchtigkeit
von unten, ohne dass dabei die Wurzeln durch zu viel Wasser geschädigt
werden. Die Erde im Topf sollte mit lauwarmem Wasser feucht gehalten werden.
Im
Winter sollte die Pflanze bei 12 Grad trocken stehen. Im Frühjahr wird sie
wieder gegossen. Der Topf mit dem Wurzelstock braucht dann etwa 22 Grad.
Stellen Sie ihn in die Nähe des Heizkörpers. Wenn der Trieb einige
Zentimeter lang geworden ist, beginnt man auch wieder mit dem Düngen
Niemals
mit kaltem Wasser gießen. |
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Anzucht: |
Im
Frühjahr kann man den Wurzelstock teilen. Man schneidet ihn mit einem
scharfen Messer gerade durch. Die Schnittflächen werden etwas mit Schwefel
betupft, um Pilzinfektionen zu verhindern. Die einzelnen Teile werden in
Erde, die mit Torfmull gemischt ist, gepflanzt. Am Boden des Topfes darf
auch etwas Kies oder Blähton sein. Zuerst sollte die Pflanze recht warm
stehen, bei 22 bis 25 Grad mit Unterwärme. Wenn der Trieb sich zeigt, stellt
man die Pflanze an einen hellen, halbschattigen Platz und beginnt vorsichtig
mit dem Düngen.
Blattstecklinge sind einfach zu
ziehen. Sie wachsen am besten, wenn man die Stiele abschneidet. Stecken Sie
das Blatt in feuchte Erde, auf der eine Schicht Kies oder feiner Sand liegt.
Der Steckling sollte auch Wärme von unten bekommen. Setzt man die Stecklinge
im Juni, kann man mit etwas Glück noch im selben Jahr neue Pflanzen haben.
Wenn die neue Pflanze dann in Ruhe geht, hat sie Wurzelstöcke für die
Vermehrung im folgendem Jahr produziert. |
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Pflanzenschutz: |
Gelbe, verfärbte Blätter können durch starkes Sonnenlicht verursacht werden.
Blüten und Blätter faulen: die Pflanze bekommt zuviel Wasser. Stellen Sie
den Topf auf feuchte Leca-Kugeln, dann bekommt sie ausreichend
Luftfeuchtigkeit, aber nicht zuviel Wasser.
Blattläuse können die Blätter schädigen: Sprühen Sie ein passendes Mittel,
wobei Sie sich von Ihrem Fachgeschäft beraten lassen.
Hängende Blätter, weiche Stiele: die Pflanze bekommt zuwenig Wasser (prüfen
Sie, ob die Erde trocken ist). Es kann auch an zuwenig Luftfeuchtigkeit oder
Zugluft liegen. Eventuell haben Sie auch über längere Zeit zu viel Wasser
gegeben; dadurch wird ein Pilz begünstigt, der die Leitungsbahnen verstopft.
Welkesymptome sind die Folge.
Weiße Fliegen legen ihre Eier an der Blattunterseite ab: versuchen Sie es
vorsichtig mit chemischer Behandlung. |
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Jungpflanzen: |
sind in unserem
Online-Shop erhältlich von
Mitte Oktober bis Anfang Juni
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