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Botanik        
 

 
Streptocarpus: Botanik und Herkunft
 
 Ursprünglich stammt Streptocarpus aus Afrika, Madagaskar, Burma und Thailand. Sicher sind einige ausgesprochen reizvolle und interessante Arten darunter, wie zum Beispiel diejenigen mit nur einem riesigen Laubblatt von 50 cm Länge oder mehr, wie S. wendlandii oder S. grandis.
Streptocarpus bildet die Blütenstiele aus der Hauptader der Blätter aus, von der Blattbasis beginnend und immer weitere Stiele weg von der Basis. Naturgemäß blühen somit die Rosettentypen reicher: je mehr Blätter, desto mehr Stiele können gebildet werden.
Wer die geographische Ausbreitung von Streptocarpus kennt, versteht auch deren Ansprüche besser. Denken Sie daran - sie kommt aus bewaldeten Bergregionen und möchte daher keine volle Sonne, aber trotzdem einen hellen Standort. Zuviel Sonne verbrennt die Blätter und lässt die Blüten verblassen.
 
Streptocarpus als Ampelpflanze
Gelegentlich ist sie im Handel zu finden: S. saxorum, eine stängelbildende Ampelpflanze. In ihrer Heimat in Kenia und Tansania wächst sie zwischen 600 und 1800 m als Kriechpflanze in voller Sonne auf felsigem Untergrund. Bei uns zeiht man die Pflanze am besten in einer Ampel. Die Stängel sind jeweils an den letzten 6 cm mit fleischigen, blaugrünen Blättern versehen; an ihren Enden erscheinen jeweils ein bis zwei hellblaue Blüten. Von der Kultur her ist diese Art unproblematisch: Das Substrat sollte stets gleichmäßig feucht (nicht nass!) sein, die Temperatur im Winter nicht absinken. Die Pflanze dankt dies mit einer nahezu das ganze Jahr umfassenden Blüte. Ableger sind sehr leicht zu nehmen, man braucht nur einen Trieb abzuschneiden und einzupflanzen. Er wird sehr schnell Wurzeln treiben.

 

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Stand: 08. November 2007