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Streptocarpus gliedert sich in zwei grundverschiedene Gruppen:
Die modernen Hybriden wurden aus den Rosettentypen gezüchtet. Diese Gruppe bewohnt bewaldete Schluchten und Täler in den Drakensbergen in Südafrika. Streptocarpus rexii wurde schon im Jahre 1826 durch James Bowie, einen Pflanzensammler aus Kew Gardens, nach Europa eingeführt. Diese Wildform hat bläuliche Blüten und wurde schon bald ergänzt durch andere. Hybriden entstanden durch Kreuzungen und führten später zu den Saatgutmischungen, die noch heute vereinzelt am Markt erhältlich sind. Als die erste moderne Hybride gilt 'Constant Nymph', im Jahre 1946 gezüchtet am John-Innes-Institut in Großbritannien. Daraus entwickelte sich die kompaktere 'Mini Nymph'. Der Grundstein für das heutige Sortiment wurde 1969 ebenfalls am John-Innes-Institut gelegt: damals entstanden dort durch Kreuzungen die Hybriden, die als die Vorväter der modernen Sorten anzusehen sind. Über 30 Jahre später: heute sind Sorten erhältlich, die praktisch von Ende Februar bis Oktober durchblühen, und deren Blüten sich wochenlang halten. Das Farbspektrum ist fast unbegrenzt; lediglich Gelb- und Orangetöne fehlen. Auch zweifarbige Sorten gibt es inzwischen, wie in der Leyla-Serie. Auf diesen Seiten finden Sie die neuesten und leistungsfähigsten Generationen von Streptocarpus-Hybriden. Gönnen Sie sich auch einen Blick in die Zukunft: manches, was hier gezeigt wird, kommt erst in 1-2 Jahren auf den Markt. Streptocarpus ist zum Glück keine Massenpflanze, dadurch leider aber auch nicht überall erhältlich. Das Bezugsquellenverzeichnis hilft Ihnen, ein Fachgeschäft in Ihrer Nähe zu finden. Und nicht zuletzt möchten wir Sie auf die Sammlung häufiger Fragen zu Streptocarpus hinweisen. Vielleicht finden auch Sie dort die eine oder interessante Anregung oder Information. Und
wenn Sie Lust bekommen haben auf die eine oder andere Besonderheit, sehen Sie
sich in unserem Online-Shop um
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